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Größten Attraktionen

Grenzregion der Kulturę

Westpommern bietet eine breit gefächerte Palette an attraktiven Kulturveranstaltungen, die einen großen Kreis verschiedener Kulturliebhaber anspricht; sowohl jene, die bei großen Open-Air-Events etwas Besonderes erleben wollen, als auch die, die sich für Kunst im Theater oder in der Philharmonie entscheiden.

Die erste Gruppe kommt während der ‘Tage der See' ('Dni Morza') in Stettin - einer mehrtägigen, jährlich stattfindenden Seefeier mit einer Reihe von Open-Air-Konzerten - voll auf ihre Kosten.
Im Sommer wird in Świnoujście das FAMA-Kunstfestival der Studenten veranstaltet, das auf eine jahrzehntelange Tradition zurückblickt und nicht nur derzeitige Studenten, sondern auch viele ehemalige Studenten anzieht. Wer das Blitzlichtgewitter mag und sich für das Leben und Schaffen berühmter Film- und Bühnenstars begeistert, kann in Międzyzdroje dem 'Starfestival' (‘Festiwal Gwiazd') zusehen, das viele populäre Schauspieler anzieht. Die Handabdrucke der Schauspieler, die sie in der sog. ‚Starpromenade' (‚Promenada Gwiazd') hinterlassen, sind eine ganzjährige touristische Attraktion. Jedes Jahr findet in Międzyzdroje außerdem ein Festival des Chorgesangs statt.

In Stettin verwandeln sich während des Festivals der Straßenkünstler die Straßen in einen beeindruckenden Kunstraum für schauspielerische Vorstellungen, Darbietungen und spontane Unterhaltung.
Das Bühnenrepertoire wird um die jährlich stattfindende Vorschau der Kleinen Theaterformen KONTRAPUNKT bereichert. Musikliebhaber können Konzerte in der Stettiner Philharmonie, das Angebot der Oper im Schloss sowie die regelmäßig stattfindenden Konzerte während des Festivals der Orgel- und Kammermusik in Kamień Pomorski oder das 'Lutosławski-Festival der zeitgenössischen Musik' in Stettin genießen. In Koszalin wiederum wird das Internationale Orgelfestival veranstaltet.

Für Filmliebhaber wird jedes Jahr das Sommerfilmfestival in Ińsko sowie "Lato z Muzami" ("Sommer mit Musen") in Nowogard veranstaltet. Beide Festivals finden an malerischen Orten an Seen statt und bezaubern mit ihrer kammeralen Atmosphäre der Filmvorstellungen. Eine landesweit interessante Veranstaltung sind die Filmbegegnungen "Jugend und Film" in Koszalin, in denen Filmdebüts aus dem In- und Ausland präsentiert werden. In Wollin findet das einmalige Wikinger-Festival statt, zu dem Wikinger aus ganz Europa zu Land und Wasser anreisen. Während dieser Veranstaltung erwacht in der historischen Siedlung der Geist der Wikinger, die vor Jahrhunderten gelebt und gekämpft haben.

Für die westpommersche Grenzregion der Kulturen sind die unterschiedlichen Wurzeln der hier ansässigen Volksgruppen kennzeichnend.

Darüber hinaus werden jedes Jahr die Folkloretreffen in Pyrzyce, die "Interfolk" in Kołobrzeg, Ukrainische Kulturtage in Stettin, das Festival der ukrainischen Kindergruppen in Koszalin sowie die Internationalen Folklorebegegnungen "Nad Iną" („Am Ina-Fluss") durchgeführt. Einen ganz besonderen Charakter hat das Polnisch-Deutsch-Ukrainische Folklorefestival "Sąsiady" ("Nachbarn") in Trzebiatów, an dem Gruppen dreier Länder teilnehmen. Alle diese Veranstaltungen bewahren die verschiedenen Traditionen, die den einmaligen Charakter unserer Region bereichern.

Westpommern bietet ein breitgefächertes Angebot an attraktiven Kulturveranstaltungen.

Die Handabdrucke der Schauspieler, die sie in der sog. ‚Starpromenade' (‚Promenada Gwiazd') hinterlassen, sind eine ganzjährige touristische Attraktion.

Eine Region mit bewegter Historie

In der Wojewodschaft Westpommern kann man viele interessante historische Spuren dieses Landes finden, das zwischen Mecklenburg und dem Pommern Danzigs liegt. In der Region gibt es sowohl geschichtliche Zeugnisse aus jener Zeit, in der sie Teil des Gebiets der Westslawen war als auch aus der späteren Zeit des eigenständigen, von den Greifen regierten Herzogtums. Auch die Schweden, Dänen und deutsche Siedler - die Letztgenannten haben zur Gründung und Entwicklung neuer Städte wesentlich beigetragen - haben der Region ihren eigenen Charakter gegeben. Unsere Region ist historisch gesehen kein einheitlich gewachsenes Gebiet. Sie setzt sich sowohl aus Gebieten zusammen, die zu Vor- und Hinterpommern gerechnet wurden, die zum Teil der sog. Neumark sowie im Süden und im westlichen Teil zu Großpolen gehörten. Wenn man durch die Dörfer und Städtchen im nördlichen Teil der Region wandert, kann man die ausgesprochen schöne Fachwerkarchitektur für Wohn- und Sakralzwecke bewundern.

Besondere Gedenkstätten an die ehemaligen Bewohner sind alte deutsche und jüdische Friedhöfe sowie Europas größte Grabstätte - der Zentralfriedhof in Stettin.

Architektonische Vielfalt

In Westpommern bestehen rund 30 Museen und Heimatmuseen, in denen interessante Erinnerungsstücke aus der Vergangenheit ausgestellt werden. Bis heute sind viele Burgruinen erhalten geblieben, die von der frühen Anwesenheit der Menschen in diesem Gebiet Zeugnis ablegen. Die interessantesten Objekte dieser Art befinden sich in Cedynia, Radacz und auf der Insel Wollin, auf der man alte Hunnengräber freigelegt hat.

Die erhaltenen Teile der Wehrmauern und Stadtanlagen in Gryfino, Chojna und Mieszkowice führen bis in die mittelalterliche Zeit zurück.

Die Schlösser in Stettin, Białogard, Stare Drawsko (früher Drahim) und Świdwin geben zudem Aufschluss über die Geschichte dieser Region.
Ein interessantes Zeugnis der Vermischung von Einflüssen im Grenzgebiet sind die erhaltenen Klosterkomplexe der Templer, Zisterzienser und Johanniter. Die Liebhaber der alten Architektur finden in unserer Region sowohl romanische Elemente (im Dom von Kamień Pomorski, im Kloster in Kołbacz) als auch gotische (in der Kathedrale von Stettin, in Koszalin und Kołobrzeg), Renaissanceschlösser (Stettin, Tuczno, Szczecinek) sowie Barockresidenzen auf dem Lande (u.a. in Świerzno).

Die Entwicklung der Rolle solcher Städte wie Międzyzdroje, Kołobrzeg, Połczyn Zdrój und Kamień Pomorski als Kurorte trug im 19 Jh. zur Entstehung ausgezeichneter Kur- und Heilanstalten bei.

Eine wiedererweckte Zeit

Ein besonderes und symbolträchtiges Zeugnis der Vergangenheit Westpommerns ist die Ruine der gotischen Kirche in Trzęsacz aus dem 15. Jh.. Die ehemals rund zwei Kilometer von der Küste erbaute Kirche steht heute nur noch wenige Meter vom Wasser entfernt. Das Meer hat die Küste systematisch unterspült und sich der Kirche angenähert. Anfang des 20. Jh. stürzte die erste Wand der Kirche ein, dann Stück für Stück die anderen. Heute ist nur ein Teilstück einer Wand noch übrig, das mit moderner Technik gesichert wird.

Im 2. Weltkrieg wurden viele, wertvolle architektonische und historische Denkmäler zerstört oder stark beschädigt. Ein großer Teil der Stettiner Altstadt wurde infolge der flächendeckenden Luftangriffe zerbombt. Der sehr gelungene Wiederaufbau der Altstadt bewirkte, dass sie heute zu einer der größten Attraktionen für die Touristen wurde.

Das Projekt „Regionen von Polen” wurde in Kooperation mit den Marschalämtern von 16 polnischen Woiwodschaften realisiert.

Web-Design, Koordinierung, Realisierung – das Außenministerium der Republik Polen

Sachlicher Inhalt – Marschalämter

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