Mit seinen knapp zwölftausend Einwohnern ist Ciechocinek einer der schönsten polnischen Kurorte. Seinen Wert machen Thermal-Solequellen, Gradierwerke mit der dampfenden Sole (die Gesamtlänge: über 1,7 km), um die ein außergewöhnliches Mikroklima entsteht, eklektische um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert entstandene Kurortarchitektur und auch wunderbare Atmosphäre der Gartenstadt aus. Man kann sich hier gut erholen und gleichzeitig für seine Gesundheit und Schönheit sorgen. Die Stadt hat ein breites Hotel- und Sanatorien-, Rehabilitations- und Heilangebot, und auch ein gastronomisches und kulturelles Angebot. Hier findet auch alljährlich in Juli das Festival der Zigeunermusik und –kultur statt.
Ein Stadtzeichen von Ciechocinek ist der als natürliches Inhalatorium dienende Komplet der drei Solegradierwerke, eine zur Abdampfung der Sole dienende Holz- und Schlehekonstruktion, um die heilsame Aerosole entstehen. Die Höhe eines jeden Gradierwerkes beträgt Fast 16 Meter. Sie wurden hufeisenförmig lokalisiert und bieten einen großen Raun für gesundheitliche Spaziergänge. Die Luft um sie ist an Jod reich und duftet schön. An die Gradierwerke führt eine der berühmtesten Promenaden Polens, die in den Sommermonaten so überfüllt wie ein Einkaufszentrum an einem Freitagnachmittag ist. Sie ist ein beliebter Ort der Straßenhändler und –künstler, man kann hier ein Porträt bekommen und auch eine Halskette kaufen.
Der 19 ha lange Gesundheitspark, der größte von den vier Parks in Ciechocinek, wurde im 19. Jahrhundert angelegt. Bis zum heutigen Tag kann man hier das Altholz bewundern. Hier kann man sich u. a. die 22 Meter hohe Stieleiche vom Umfang von fast 4 Metern ansehen. Im Park befindet sich die hölzerne Mineralwassertrinkhalle, die in einem Stil gebaut wurde, der der alten Bebauung der schweizerischen Kurorte ähnlich ist. Ciechocinek hat vier Komplexe der historischen Kurbadhäuser. Das älteste Badhaus I [£azienki 1] wurde in der Hälfte des 19. Jahrhunderts nach einem Projekt von einem hervorragenden polnischen Architekten der damaligen Zeit, Henryk Markonie gebaut. Eines der interessantesten Gebäuden in der Stadt ist das Badhaus II [£azienki 2], das am Anfang des 20. Jahrhunderts im neuromanischen Stil nach einem Projekt von Fedders gebaut wurde. Heute gibt es hier das Kurhotel „Pa³ac Targon“, eines der besten in der Stadt, das auch eine breite Palette von Rehabilitationsmaßnahmen und SPA bietet.
Das Projekt „Regionen von Polen” wurde in Kooperation mit den Marschalämtern von 16 polnischen Woiwodschaften realisiert.
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Sachlicher Inhalt – Marschalämter
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