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Bromberg

Das 661 Jahre alte Bromberg ist – neben Horn die zweite Hauptstadt der Woiwodschaft – und obwohl es keine Denkmäler erster Klasie hat und nich an erster Stelle der touristischen Hauptorte Polena rangiert, hat siê trotzdem viele Vorzüge, die es zu einem besuchswerten Ort machen. Im Land ist es durch musisches sich zählende Milieu und Gut erhaltene Sezessions-Bebauung berühmt.

Die Pommersche Philharmonie und die Oper Nova sind bekannte Institutionen und zählen in Europa mit. Ihr „Hintergrund“ macht die Musikakademie Namens Nowowiejski aus, die in der ganzen Region eine inspirierende Atmosphäre erschafft. Das kann kein Zufall sein, dass einer der interessantesten gegenwärtigen polnischen Pianisten, der Preisträger des 15. Chopinwettbewerbs, Rafa³ Blechacz, gerade in Bromberg seinen ersten Schritt machte. Alljährlich um die Wende vom April zum Mai kommen Ensemble der größten Operbühnen im ganzen Kontinent in die Stadt an Brda zum Bromberger Opernfestival. Das Bromberger Chansonfestival, das Bromberger Festival Musica Antiqua Europae Orientalis, der Internationale Paderewski-Wettbewerb für Pianisten und auch andere wichtige musische Veranstaltungen sind Ereignisse, von denen man weit über unsere Landesgrenzen spricht.

Eines der interessantesten Bromberger Baudenkmäler ist der gegen Ende des 18. Jahrhunderts gebaute Bromberger Kanal, ein einziger Komplet der hydrotechnischen Anlagen, der zusammen mit dem ihn umgebenden Park eine Chance hat, in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes eingetragen zu werben. Er ist 27 km lang und verbindet die Brahe (Brda) bei Bromberg mit der Netze (Noteæ) bei Nakel (Nak³o), aber vor allem verbindet er die Systeme der Binnenschifffahrt des Osteuropas mit dem Westeuropas. Der an den beiden Ufern der Kanals gelegene Park schmückt das hervorragende Altholz – 40 Schwarzpappeln aus diesem Komplet, derer Umfang über 3 Meter beträgt, zählt man zu den Naturdenkmälern.

Zum Stadtzeichen ist der Komplex der großen Speicher aus dem achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert geworden. Ein solcher architektonischer Komplex samt der historischen räumlichen Anordnung blieb unter anderem auf der M³yñska-Insel erhalten. Die am meisten charakteristischen Gebäuden in der Stadt sind die BRE-Speicher, die Bürohäuser der BreBank aus Glas und Stahl, die im letzten Jahrzehnten nach einem Projekt des Warschauer Ateliers Bulanda&Mucha gebaut wurden und die mit seiner Architektur gerade an alte Speicher anknüpfen. In demselben Komplex befindet sich ein Schloss, der gegen Ende des 19. Jahrhunderts in einem damals modischen Neustill gebaut wurde.

Sehenswert ist auch die „Bromberger Venedig“ an der M³ynówka – ein Häuserkomplex, entstanden um die Wende vom 19. zum 20. Jahrundert.

Das Projekt „Regionen von Polen” wurde in Kooperation mit den Marschalämtern von 16 polnischen Woiwodschaften realisiert.

Web-Design, Koordinierung, Realisierung – das Außenministerium der Republik Polen

Sachlicher Inhalt – Marschalämter

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